Aktuelles

Vorstandschaft wurde wieder gewählt

In der gut besuchten Jahreshauptversammlung des Partnerschaftskomitees Auenwald-Beaurepaire wurde der gesamte Vorstand mit Ulrike Rückert an der Spitze wieder gewählt.

Gewohnt harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung des Partnerschaftskomitees Auenwald-Beaurepaire. Zu Beginn ging die Vorsitzende Ulrike Rückert auf das abgelaufene Jahr seit der letzten Hauptversammlung ein. Zahlreiche Termine und Veranstaltungen standen auf dem Programm, von der Auenwald - Hocketse über den Weihnachtsmarkt bis zum jährlichen Dîner amical. Ein Höhepunkt war sicher die sechstägige Busfahrt zu den Schlössern der Loire mit 70 Teilnehmern. Eine Besonderheit ist nach wie vor der freiwillige Französischunterricht an den Grundschulen und die jährlichen Besuche und Gegenbesuche der Grundschüler. Nachdem die Kassenprüfer der Kassenverwalterin bestätigt hatten, dass die Gelder des Vereins sorgfältig verwaltet und verbucht werden, wurde auf Antrag von Bürgermeister Karl Ostfalk der Vorstand einstimmig entlastet. Der Bürgermeister verband dies mit dem Dank an alle Verantwortlichen des Komitees für das ehrenamtliche Engagement, durch das die sehr lebendige Partnerschaft getragen wird.

Ein wichtiger Punkt der Tagesordnung waren die alle drei Jahre anstehenden Wahlen. Der gesamte Vorstand war zur Wiederwahl bereit, lediglich Kassenprüfer Horst Stuhlmann hat nicht mehr kandidiert. Die Wahlen waren ebenfalls einstimmig. Vorsitzende ist weiterhin Ulrike Rückert, ihr Stellvertreter Kurt Keser, Kassenverwalterin Margrit Huberle und Schriftführer Waldemar Fuderer. Massenprüfer wie seither ist Michael Cyriacus und neu Sonja Kugler-Wiedmann. Der Vorstand soll die anstehenden Feiern zum 25-jährigen Jubiläum der Jumelage in diesem und im nächsten Jahr noch vorbereiten, dann ist eine schrittweise Verjüngung vorgesehen, die sich z.T. jetzt schon abzeichnet.

Weitere Punkte der Beratung waren die bevorstehenden Termine, insbesondere der Austausch der Grundschulen und die Jubiläumsfeiern dieses Jahr in Beaurepaire und 2013 in Auenwald. Zur Partnerschaftsfeier vom 13. bis 15 Juli 2012 in Beaurepaire sind alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, Anmeldungen nimmt die Gemeindeverwaltung entgegen.

Bild: Käse und Wein sorgten für französisches Flair.


Bild: Die seitherige und wiedergewählte Vorsitzende Ulrike Rückert nimmt die Glückwünsche und den Dank von Bürgermeister Karl Ostfalk entgegen.



Piwi-Weinprobe
des Partnerschaftskomitees Auenwald - Beaurepaire e.V. mit Achim Keser

Zu einer Weindegustation der besonderen Art lud das Partnerschaftskomitee in das alte Schulhaus nach Auenwald-Oberbrüden ein.
Die 1. Vorsitzende Ulrike Rückert brachte bei der Begrüßung ihre Freude über das große Interesse und den guten Besuch zum Ausdruck. Die von ihr, Margrit Huberle und Ruth Bauer geschmackvoll dekorierten und gedeckten Tische, sowie die gezeigten Plakate und Poster über die große Vergangenheit des Weinbaus am Ebersberg gaben der Veranstaltung ein besonderes Flair. Mit einem reichlichen Vesper wurde die Grundlage für die Verkostung gelegt.

Der Mitorganisator und Referent Achim Keser, Mitglied im Förderverein des Piwi-Weinbaus und Wengerter am Ebersberg ging auf die Vorgeschichte und Entwicklung der resistenten Rebsorten ausgangs des 19. und anfangs des 20. Jahrhunderts ein. Dabei zeigte er auch den Einfluss der Rebenzüchter der damaligen Zeit in der Gegend um die Partnergemeinde Beaurepaire im mittleren Rhônetal, lsère, Drôme und Ardèche, sowie auch im Elsass auf: Als Mitte des 19. Jahrhunderts Reblaus und Pilzkrankheiten von Amerika nach Europa eingeschleppt wurden, bedeutete dies den Zusammenbruch des Weinbaus in Europa. Neue resistente Sorten, die mit wildamerikanischen Sorten gekreuzt waren, wurden gezüchtet und vermarktet.
Die bedeutenden Züchter der ersten resistenten Rebsorten waren: Baco Bélus, Bertille Seyve Bougé, Seibel Aubernas, Seyve-Villard, Oberlin, Kuhlmann. Obwohl deren Reben fast 100 % resistent gegen Mehltau und robuster gegen Frost waren und hohe Öchslegrade erreichten, hatte man zunächst Probleme mit dem Geschmack des Weines.
Dass die neueren Züchtungen geschmackvoll und vollmundig sind, zeigte die anschließende Weinprobe. Vor Beginn der Verkostung demonstrierte Achim Keser die Dekantierung des Weins sowie die Frischhaltung von angebrochenen Flaschen, erklärte die Berechnung von Öchsle-Graden nach dem angegebenen Alkohol- und Restzuckergehalt.


Dann wurde die Weindegustation eingeleitet mit einem erfrischenden Johanniter-Sekt (Flaschengärung) aus dem Markgräflerland.
Insgesamt konnten 13 verschiedene Sorten von Öko-, Demeter- und Piwi- Weinen in Auslese,
Spätlese, Q.b.A., Tafel- und Landweinqualität mit Alkoholgehalten bis 15 % versucht werden.
Der angebotene Solaris - Auslese (W) mit 15 % Alkoholgehalt ließ auf einen
Zuckergehalt von 127 ° Öchsle schließen, und diese Spitzensorte konnte als Zugabe auch als Secco verkostet werden.

 

 

Die Gäste konnten sich bei der Degustation davon überzeugen, dass der von Gerhard Seiter und Achim Keser ausgebaute Johanniter -Weißwein, sowie das Rotwein-Cuvée aus Cabernet Cortis und Regent durchaus mithalten können. Nicht umsonst wurden diese Weine auch schon für eine Verkostung von Piwi - Weinen auf der Stuttgarter Landesmesse ausgewählt.
Für diese umfangreiche und mit viel Fachwissen durchgeführte Weinprobe spendeten die
anwesenden Gäste Achim Keser viel Beifall. Die Komiteevorsitzende Ulrike Rückert bedankte sich abschließend bei ihm mit einem Geschenk für seine umfangreiche Degustation und sprach ihm ihre Bewunderung für soviel Weinwissen aus.
Ein herzlicher Dank gilt auch Frau Birgit Czaker für den Heimbringservice für die Gäste.
(kk)

 

 

 

Märchenschlösser der Loire

Fahrt des Partnerschaftskomitee

vom 19. bis 24. Juni 2011


Die Teilnehmer vor dem Schloss Azay-le-Rideau

Siebzig Teilnehmer aus Auenwald und Umgebung fuhren mit dem Partnerschaftskomitee Auenwald- Beaurepaire für eine Woche an die Loire. Zentraler Aufenthaltsort war die alte Königsstadt Blois. Zwei deutsch-französische Historiker aus Paris begleiteten die Gruppe
Als erstes stand ein Besuch in der um 650 vom Heiligen Odo gegründeten Benediktinerabtei Saint-Benoît-sur-Loire auf dem Programm, einem der bedeutendsten Zentren der Kluniazensischen Bewegung.



Ein Kleinod romanischer Baukunst und UNESCO-Weltkulturerbe Nach der Zerstörung des vom Heiligen Benedikt gegründeten Klosters auf dem Montecassino in Italien brachten Mönche die Reliquien des Heiligen nach Fleury an der Loire, wo sie in der Krypta der 1067 gebauten romanischen Basilika aufbewahrt werden. Auch das Grab Philipp I. von Frankreich, der 1108 in der Kirche bestattet wurde, ist bis heute erhalten.


Im Vorhof mit den biblischen "12 Toren" finden sich die biblischen Geschichten auf den Kapitellen der romanischen Säulen
Unweit von Saint-Benoît liegt die kleine Stadt Sully an einer besonders flachen Stelle, einer alten Furt der Loire.

Leider war eine Innenbesichtigung des von einem hohen Donjon und dicken Rundtürmen geschützten Schlosses nicht möglich, doch die mächtige Außenansicht und die besondere Lage am Fluss und die alten Stadt mit ihrem großen Markt waren den Besuch wert.



Von dort ging es in das Städtchen Beaugency, das im 100-jährigen Krieg eine große Rolle gespielt hat und 1429 von den französischen Truppen unter Jeanne d'Arcs Führung von den Engländern befreit wurde. Die 400 Meter lange Brücke über die Loire aus dem 14. Jahrhundert, der eindrucksvolle 36 Meter hohe Donjon der Burg und die Kirche der Augustiner-Abtei Notre-Dame aus dem 12. Jahrhundert wurden besichtigt.



Dort schloss sich auch die Mutter unserer Französischlehrerin Gaëlle Klenk, die unweit wohnt, zum ersten Mal der Reisegesellschaft an.

Am Ende dieses ersten Besichtigungstages ging es zurück nach Blois und dort hinauf zum Königsschloss. Von hier aus befreite Jeanne D'Arc die Stadt Orléans.

Vorübergehend war es Residenz der französischen Könige. In der Auseinandersetzung zwischen den katholischen Königen und den Protestanten kam es hier 1588 zur Ermordung Heinrichs des Herzogs von Guise. Die Renaissancetreppe, die königlichen Gemächer,

die üppig verzierten Kamine wurden bestaunt, der Thron hatte es besonders den mitreisenden Jugendlichen angetan*
Nach dem langen Tag tat eine Abkühlung im hoteleigenen Poo,l gut und beim gemeinsamen Abendessen konnte man die im Bus begonnenen Gespräche weiter vertiefen. Einzelne Nimmermüde stiegen dann noch durch Felder und Wiesen hinab an die Loire; die meisten waren aber froh, sich nach dem vielen Gesehenen ausruhen zu können.

Der zweite Tag führte uns in das hoch über der Loire gelegene Schloss Chaumont, das über eine Zugbrücke erreicht wird.

Hier fand 1170 das legendäre Treffen des englischen Königs Heinrichs II. mit Thomas Becket, dem Erzbischof von Canterbury statt, der später, nachdem er den König mit dem Bann belegt hatte, in seiner Kathedrale ermordet wurde ("Murder in the Cathedral"). 1560 erwarb Katharina von Medici das Schloss, um die Maitresse ihres Gemahls, Diana von Poitiers, dorthin zu verbannen und deren Schloss Chenonceau zu übernehmen. Madame des Staël schrieb dort ihr Werk über Deutschland ("De l'Allemagne"), August Wilhelm Schlegel und Adalbert von Chamisso waren bei ihr dort zu Besuch.



Der herrliche Blick über die Loire und eine zauberhafte Gartenausstellung in zarten blau-weiß-Tönen begeisterten im Park des Schlosses.


Nur wenige Kilometer entfernt, in einem großen Park, liegt das kleine, aber sehr typische Schloss Beauregard, noch in Privatbesitz.

Außerordentlich ist hier die "Galerie des Illustres" mit 327 gemalten Porträts berühmter Persönlichkeiten aus der Zeitgeschichte des Schlossherren Ardier, Schatzmeister Heinrichs II und Heinrichs IV, sowie Ludwig XIII von Frankreich. In diesem Saal ist der Boden seit 1646 gefliest mit Delfter Kacheln, bemalt mit einer Armee von Soldaten aller Waffenrichtungen eines Feldzuges. Das sogenannte "Schellenkabinett", handgeschnitzt und goldbemalt zeigt das Wappen des späteren Schlossherren du Thier.


Von hier ging es weiter zu dem größten der Loireschlösser, Schloss Chambord, ebenfalls zum Weltkulturerbe der UNESCO gehörend. Zur Zeit Franz I. war das Loiretal Mittelpunkt des französischen Hofes. In der Auseinandersetzung um die Vorherrschaft im Heiligen Römischen Reich versuchte Franz Kaiser Karl V. zu übertrumpfen und baute in einem mehr als 5 Hektar großen Park ein riesiges Jagdschloss, über und über mit seinem Symbol, dem Feuersalamander, verziert, in dem er den Rivalen tatsächlich einmal empfangen konnte. Besonders genutzt wurde Chambord unter dem Sonnenkönig Ludwig XIX; Moliere spielte hier Theater. Der polnische König Stanislaus I. Leszczynskis lebte dort im Exil. Moritz von Sachsen, als Marschall im Dienst der französischen Krone erhielt es als Wohnsitz und ließ riesige Kachelöfen aus Meißener Porzellan in seinen Gemächern aufstellen.

Besonders beeindruckten uns die wohl von Leonardo da Vince entworfene doppelte Wendeltreppe und die reiche Dachlandschaft mit den vielen hundert Kaminen.


Nach Blois zurückgekehrt, machte die Gruppe an diesem warmen Sommerabend noch einen Rundgang durch die Altstadt, in der bereits viele Musikgruppen das "Fête de la Musique" vorbereiteten.


Der neue Tag wartete mit Regen und dunklen Wolken auf uns. Schade, denn das Wasserschloss Chenonceau liegt besonders hübsch über einer Brücke über den Fluss Cher, einen Nebenfluss der Loire.



Es ist das Schloss der Diane de Poitiers, das sie später Katharina von Medici, der Witwe Heinrich II. und Regentin für ihren Sohn Franz II, überlassen musste. Voltaire und Montesquieu waren dort später zu Gast und eine spätere Schlossherrin, Madame Dupin stellt für ihren Sohn einen Hauslehrer ein, Jean-Jacques Rousseau, der seine Erfahrungen mit dem Kind in seinem Erziehungsroman "Emile" verarbeitet hat. Die vollkommene Ausstattung mit herrlichen Möbeln, eine mehrräumige Küche mit blank poliertem Kupfergeschirr, das eindrucksvolle Schlafzimmer der trauernden Witwe von Franz II. Louise de Lorraine-Vaudémont und vor allem die außerordentlich prächtigen frischen Blumengestecke in allen Räumen entschädigten für das schlechte Wetter.




Unser nächstes Ziel war das Königsschloss von Amboise und, siehe da, der Himmel riss auf und die Loirelandschaft lag hellblau mit Wolken und dem Duft des Atlantiks als "La douce France" zu unseren Füssen. Eine weite alte Brück überspannt hier, wieder an einer Furt, die Loire. Seit der Zeit der Franken und der Normanneneinfälle gab es hier eine Burg, die unter Karl VII, Ludwig XI. und Karl VIII. zur Residenz wurde, der Beginn der französischen Renaissance.

Zwei mächtige Rundtürme, durch die Kanonen heraufgezogen werden konnten, sind noch zu begehen. Die Hubertuskapelle aus der Zeit des "Gothique flamboyant" zeigt die Legende des Heiligen Hubertus und enthält das Grab Leonardo da Vincis.



Viele kleine Geschäfte und schöne Cafés luden über Mittag zum Verweilen ein, ehe es weiter ging nach Vouvray in der Touraine, wo eine große Kellerei ("Cave des producteurs") besichtigt wurde.

Die "Appelation contrôlée Vouvray" kann ausschließlich für Weine der Rebsorte Chenin blanc vergeben werden. Spezialität ist ein Sekt "Vouvray", der unter anderen Weinen verkostet werden konnte.
Entsprechend beschwingt ging es nach Tours, wo ein Rundgang durch den nicht zerstörten Teil der Altstadt folgte.

 

372 wurde der spätere Heilige Martin Bischof von Tours. Seine Gebeine ruhen in der Krypta der ehemaligen Kathedrale, heute der neuen Basilika Saint-Martin. Wie schon in der kleinen Kapelle von Chaumont fand sich mit "Laudate omnes gentes" ein spontaner Chor zusammen, der die Krypta füllte. Über den Loiredeich ging die Fahrt nach Blois zurück.

Der letzte Tag an der Loire gehörte zunächst dem Schloss Langeais, in welchem am 6. Dezember 1491 die Hochzeit Karls VIII. von Frankreich mit der 14-jährigen Anne de Bretagne stattfand, eine politische Hochzeit.



Im Hundertjährigen Krieg wurde die Burg von den Engländern erobert. Die Heirat besiegelte gleichzeitig die Zugehörigkeit der Bretagne zu Frankreich anstatt zu England.

Diese Hochzeit wird hier mit Figuren szenisch dargestellt. Das Schloss ist reich mit Möbeln und einmalig erhaltenen 1000-Blumen-Wandteppichen aus der Zeit ausgestattet, die ein späterer Sammler, Siegfriedt, zusammengetragen hat und die eindrucksvoll die Geschichte vermitteln.




Eins der schönsten Schlösser der Loire, Azay-le-Rideau über dem Nebenfluss Indre gelegen, stand als nächstes auf dem Programm. Am 4. Juli 1189 wurde hier der Frieden von Azay zwischen König Heinrich II. Plantagenet von England und König Philipp II. August von Frankreich, Verbündeter von Heinrichs Sohn Richard Löwenherz, geschlossen. Johann ohne Furcht von Burgund hatte hier eine Garnison. Das kleine von Wasser umgebene Schloss beherrscht ein hübsches Städtchen.



Es ist mit großen Wandteppichen, schönen Kaminen, einer besonderen Kassettendecke im Treppenhaus und kostbaren Möbeln ausgestattet.



Unsere hervorragenden beiden Führer hatten das Schloss Villandry an das Ende dieses letzten Tages gesetzt. 1536, nicht mehr als Festung, sondern allein als Wohnschloss errichtet, bezaubert es durch seine wunderbaren in Terrassen angelegten französischen Gärten,

den Wassergarten, Ornamentbeete aus Buchsbaum, blau gefüllt, den "Garten der Liebe", den vielfarbige, streng geometrisch angeordnete Gemüsegarten, einen Medizinalgarten, alles geschmückt mit Lauben, Fontänen und Rosenstöcken.

Das war ein leuchtender Abschluss einer besonderen Reise.
Da auf der Hinfahrt die Zeit für eine Reiseunterbrechung in der Champagne nicht gereicht hat, versprach uns unser außerordentlich liebenswürdiger und tüchtiger Busfahrer für die Rückfahrt eine Pause in Reims.



Nachdem der Autobahnring um Paris gut passiert war, konnten wir an der Kathedrale halten und den "Ange souriant" (Lächelnden Engel) am linken Hauptportal zusammen mit den anderen Figuren bewundern. Die Vollkommenheit des gotischen Baus, die farbintensiven vielfächerigen Rosetten und die z.T. leider verhängten Chagallfenster im Chor wurden besichtigt, ehe endgültig die Heimreise angetreten wurde.

Trotz der sehr großen Teilnehmerzahl ist die Reise ohne Komplikationen verlaufen. Wieder einmal hat sich bestätigt, dass sich im Partnerschaftskomitee Menschen zusammenfinden, die aufgeschlossen und flexibel auf alles reagieren und auf andere zugehen, die nicht nur auf sich selber schauen, sondern gerne Neues und Neue kennenlernen Eine erfüllte und fröhliche Reise, von der wir alle noch lange zehren werden. Ein besonderes Lob an die vier Jugendlichen, die toll an allem teilgenommen haben und geduldig waren, wenn es vielleicht manchmal für sie zu historisch wurde. Dank auch unserem Busfahrer und unseren beiden Führern, die die Geschichte in unserer Gegenwart aufleben ließen.

Ulrike Rückert


und hier noch ein paar Impressionen:



        
   


















          






















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Jahresbericht 2010


Ein von vielfältigen Aktivitäten geprägtes Jahr liegt hinter uns. Angefangen hatte das Partnerschaftsjahr mit dem traditionellen "Dîner amical", das wieder viele Mitglieder, Teilnehmer der Französischkurse und Freunde in geselliger Runde vereinte.

Ein Schwerpunkt sind die erfolgreichen Französischkurse mit Michaela Venturini in der Ratsscheuer, die zusammen mit der Volkshochschule veranstaltet werden, und die z.T. schon mehr als fünf Jahre laufen.

Im Frühjahr fuhren unsere Grundschüler der Französisch-AGs beider Grundschulen nach Beaurepaire und wurden dort bestens seitens der Schulen, des Beaurepairer Partnerschaftskomitees und von Bürgermeister Mignot aufgenommen. Ein nochmaliger Dank an Frau Huberle und Frau Venturini, die sich diese große Mühe machen und damit die Basis für unsere Arbeit bilden.

Margrit Huberle übernahm ebenfalls die Führung bei der Berlinfahrt des Partnerschaftskomitees. Niemand hätte uns die Besonderheiten der Hauptstadt besser zeigen können. Höhepunkte waren, zusätzlich zu dem kulturellen und Besichtigungsprogramm in Berlin und Potsdam, die Empfänge in der baden-württembergischen Landesvertretung, im Kanzleramt und in der Botschaft Frankreichs. Eine besonders nette Teilnehmergruppe trotzte dem Regen, und alle werden sich an die schönen gemeinsamen Tage noch lange erinnern. Einige französische Familien kamen zum Serenadenabend des Bürgervereins Ebersberg, sie wurden in ihren langjährigen Gastfamilien betreut.
Die Auenwaldhocketse forderte einmal wieder vollen Einsatz und dankenswerterweise halfen uns auch viele Grundschuleltern und Mitglieder, trotz des ungünstigen Termins direkt vor den Sommerferien.
Im zweiten Halbjahr wurde der neue Partnerschaftsraum eingerichtet und dann eingeweiht. Bei dieser Gelegenheit konnte Frau Rückert besonders Herrn Karl Trautwein danken, der uns so lange Jahre in seiner Garage mit all unseren Sachen und auch während der Hocketse beherbergt hat.

Der Weihnachtsmarkt fand bei besonders schönem winterlichem Wetter statt. Wieder hatten fleißige Hände geholfen, den Stand aufzubauen und zu schmücken, Schalbretter und Tische zu besorgen, Lavendelsäckchen zu nähen und zu besticken, Crêpesteig zu rühren und dann die Crêpes auszubacken, Lachsweckle zu richten und Glühwein und Kinderpunsch auszuschenken. Wir haben einmal nachgezählt: alles in allem waren an diesem Weihnachtsmarkt 54 !! Leute beteiligt, eine unglaubliche Zahl, und wir sind sehr dankbar, dass sich immer wieder Grundschulväter und -mütter finden, getreue Mitglieder und Freunde, die ihre Zeit für uns opfern. Wir hoffen, es hat den Beteiligten auch Spaß gemacht! Auf diese Weise ist es uns wieder möglich, z.B. den Schüleraustausch zu unterstützen, Kindern und Lehrerinnen der Französisch-AGs zu beschenken und soziale Projekte in unserer Partnerstadt zu bedenken.
Zum Abschluss des Jahres öffneten wir das 13. Türchen am "Lebendigen Adventskalender" im Rathausinnenhof, zusammen mit Kindern und Eltern der Französisch-AGs.
Wir danken Kurt Keser für seine allwöchentlichen Berichte aus unserer Partnerstadt, Klaus Hiddeßen für die Pflege unserer Homepage "http://partnerschaft-auenwald.de" und allen Familien und Vereinen, die sich für die Partnerschaft unserer Gemeinde mit Beaurepaire engagieren.

Ulrike Rückert
1. Vorsitzende

 

 

Rückblick auf die Auenwaldhocketse

Viele Helfer hatten für das Partnerschaftskomitee den Stand für die Auenwaldhocketse am neuen Ort vorbereitet und ausgeschmückt , das Zelt aufgebaut, Getränke und Essen besorgt und Crêpesteig gerührt.

An den Tagen des Festes erwies sich die Zweiteilung des Standes in die Crêpesbäckerei im Zelt vor der Ratsscheuer und die Sektbar in der Ratsscheuer als schwierig, da doppelte Standbetreuung da sein musste auch wenn, wie am Freitag bei dem schlechten Wetter, nur begrenzt Besucher auf den Festplatz waren. Aber der Samstag und Sonntag haben uns dafür entschädigt.


Ingesamt war es ein gelungenes Fest, zu dem viele Grundschuleltern und vor allem unsere zuverlässigen Mitglieder ihren Beitrag geleistet haben. Dank an Erika Teer für das Schmücken des Standes und Ilse Lederer für die morgendliche Grundreinigung. Wir danken allen, die ihre Zeit geopfert haben; einige haben freiwillig noch ihre Standbetreuung verlängert oder gar am zweiten Tag eine Zusatzschicht eingelegt. So war es möglich, wieder einen Betrag zu erwirtschaften, der Zielen unserer Partnerschaftsarbeit, wie z. B. der Unterstützung des Schüleraustausches, in der nächsten Zeit zugute kommen wird. Dank auch an Waldemar Fuderer, der mit seiner Musik traditionell den letzten Abend der Auenwaldhocketse in unserem Stand abschließt. Wir danken auch den Planern der Hocketse und dem MC Trailhof für die gute Musik und die viele Arbeit zugunsten der Allgemeinheit.

U. Rückert
1. Vorsitzende

Nun ein paar Bilder:














Das war´s